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Pflegestufen der Pflegeversicherung

Pflegestufen

Die gesetzliche Pflegeversicherung hat zur Einordnung von Pflege- bedürftigen in verschiedene Kategorien drei Pflegestufen eingerichtet. Sie dienen unter anderem dazu, den Pflegebedarf der jeweiligen Person zu ermitteln und geben gleichzeitig Auskunft darüber, wie viel Pflegegeld der Pflegebedürftige aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erwarten darf. Auch wenn die Pflegegeld Sätze zum 1. Januar 2010 für alle Pflegestufen erhöht wurden, sie können nur bedingt ausreichen.

Als allgemein pflegebedürftig gelten in Deutschland Personen, die durch körperliche, geistige oder seelische Erkrankungen oder Behinderungen bei der Bewältigung ihres Alltags eingeschränkt und deshalb auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Die Beeinträchtigung muss in einem erheblichen Rahmen und für mindestens sechs Monate gegeben sein. Zur Einordnung der Pflegebedürftigkeit hat die Pflegeversicherung drei Pflegestufen eingerichtet.

Diese Pflegestufen unterscheiden zwischen der erheblichen Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 1), der schweren Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 2) und der schwersten Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe 3).

Die Einstufung in eine der Pflegestufen erfolgt in der Regel nach dem Antrag auf Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Sie wird vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung(MDK) bzw. bei Versicherten der Knappschaft vom Sozialmedizinischen Dienst durch Erstellung eines Gutachtens vorgeschlagen. Die Gutachtenerstellung erfolgt in der Regel nach einem Hausbesuch bei der Person, die den Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung stellt. Hiersoll festgestellt werden, wie stark pflegebedürftig die Person ist. Bei privat Krankenversicherten dagegen soll ein Gutachter eines eigens dafür eingerichteten Unternehmens (ähnlich wie MDK) das Gutachten erstellen. Die tatsächliche Einstufung in eine der Pflegestufen nimmt die Pflegekasse vor.

Allgemein übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung verschiedene Leistungen, die u.a. in ihrer Höhe von den Pflegestufen abhängig sind. Diese sind bei Unterbringung der pflegebedürftigen Person in einem Pflegeheim die Leistungen für die Dauerpflege, die durch den vollstationären Aufenthalt entstehen. Dabei gilt zu bedenken, dass die Pflegeversicherung in der Regel nicht die vollen Kosten für den Heimplatz übernimmt.

Bei der häuslichen Pflege übernimmt die Pflegeversicherung Kosten in Form von Pflegegeldzahlungen für die private oder privat organisierte Pflege im Zuhause der pflegebedürftigen Person. Auch für die Hilfe durch einen ambulanten Pflegedienst(Pflegesachleistung genannt) oder eine Kombination aus privater Pflege und Pflegedienst kommt die Pflegeversicherung in Abhängigkeit von den Pflegestufen auf. Das gilt ebenso für die teilstationäre Pflege.

Pflegeversicherung Pflegestufen:
Pflegestufe 1 - Pflegestufe 2 - Pflegestufe 3

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