Altersvorsorge
Altersvorsorge-Barometer: stabile Sparbereitschaft
Laut dem aktuellem Altersvorsorge-Barometer der J.P. Morgan Asset Management hat die Finanzkrise bisher keinen entscheidenden Einfluss auf das Anlageverhalten der Deutschen für ihren Ruhestand.
Die Vertrauenswürdigkeit der staatlichen Versorgung kommt dabei allem Anschein nach sogar besser als zuvor bei den Bürgern an.
Regelmäßig werden seit März 2007 Deutsche im Auftrag von J.P. Morgan Asset Management zu ihrer Altersvorsorge befragt. Das jüngst veröffentlichte 7. Altersvorsorge-Barometer kam zu dem Ergebnis, dass das Sparen für die Altersvorsorge praktisch kaum unter der Krise gelitten habe.
So gab ein Anteil von 40,6 Prozent der Befragten an, für den Ruhestand etwas „auf die hohe Kante zu legen“ . Damit ist der Anteil der Sparer um zwei Prozentpunkte zurück gegangen. In diesem nur geringfügigen Rückgang sehen die Macher des J.P. Morgan Barometers trotzdem Stabilität bei der Sparer-Quote und Vertrauen der Anleger in ihre langfristigen Anlagen.
Gesteigert hat sich nach dem Barometer das Vertrauen in den Staat und die betriebliche Rente: 13,5 Prozent der Befragten -und somit 1,3 Prozent mehr als zuvor- glauben, dass der Staat und der Betrieb in puncto Rente eine gute Versorgung leisten. Dass die gesetzliche Rente vollkommen ausreichend und eine weitere private Sicherung des Lebensstandards im Alter nicht nötig sei, scheinen immerhin 7,1 Prozent und somit ein Prozent mehr als beim letzten Altersvorsorge-Barometer zu denken.
Das Altersvorsorge-Barometer, das J.P. Morgan im halbjährlichen Turnus von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erstellen lässt, bildet dabei die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage ab. Für die Umfrage, die vom 9. bis 24. April 2009 durchgeführte wurde, wurden 1850 Männer und Frauen über 20 Jahre dazu befragt, ob und wie viel sie monatlich für ihre Altersvorsorge in Fondssparpläne, Renten- oder Lebensversicherungen, Riester- oder Rürup-Renten, Sparbücher oder Immobilien investieren."
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