Absicherung auch für junge Leute wichtig
Absicherung auch für junge Leute wichtig
Mit Versicherungen ist es wie mit vielem im Leben; manche sind eher nicht so wichtig, andere dagegen gelten als unverzichtbar. Doch das sehen scheinbar nicht alle Menschen hierzulande so. Geht man nach den Ergebnissen einer aktuellen Allianz Studie, dann sind Versicherungen für junge Leute zum Teil nicht einmal ein lästiges Übel, sondern etwas, was man nicht unbedingt braucht. In der repräsentativen Studie, in der es um die Wichtigkeit von Versicherungen ging, befragte das Marktforschungsinstitut GfK etwa 2000 junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahre. Fazit: Junge Deutsche schätzen nicht einmal die wichtigsten Versicherungen als notwendig ein.
So soll zwar immerhin ein Drittel der Befragten die private Haftpflichtversicherung als wichtigste Versicherung ansehen, bei der von Experten ebenfalls als äußerst wichtige Absicherung erklärte Berufsunfähigkeitsversicherung hält mit 17 Prozent aber weniger als ein Fünftel für wirklich wichtig. Tatsächlich abgesichert mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind nach den Ergebnissen der Studie sogar nur 6,5 Prozent, ein niedriger Wert, bedenkt man, dass junge Menschen oftmals noch gar keinen abgeschlossenen Beruf und schon gar keine Ersparnisse haben. Ist plötzlich eine Krankheit oder ein Unfall schuld am frühzeitigen Karriereknick, sieht es für die meisten düster aus. Wer sich noch in jungen Jahren für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, kann nicht nur von meist günstigen Beiträgen profitieren, auch die Gesundheitsfragen sind in jungen Jahren an sich noch kein Problem.
Auch eine weitere Versicherung, die von Experten als sehr wichtig angesehen wird, lässt die Jugend laut Studie eher kalt; die private Rentenversicherung. Sie wird von gerade einmal 13 Prozent der Befragten für wichtig gehalten.
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