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Wie viel kostet ein gebrauchtes Haus?

Wie viel kostet ein gebrauchtes Haus?

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Beim Kauf eines gebrauchten Eigenheims wird in der Regel eine Kaufsumme fällig, die nicht aus der Portokasse zu zahlen ist. Wie viel, das hängt auch sehr stark vom Standort der Immobilie ab. Wie groß die regionale Varianz bei den Preisen ist, das hat jetzt einmal der Verband der Privaten Bausparkassen in einer Studie ermittelt.

Wie viel kostet ein gebrauchtes Haus?

Wer sich für ein Leben in den eigenen vier Wänden entscheidet und ein eigenes Haus haben möchte, der steht dabei meistens auch vor der Überlegung: Selbst bauen oder gebraucht kaufen? Je nach Wunsch und Anspruch an die Immobilie, ob einfaches Einfamilienhaus, altes Rittergut oder pompöse Gründerzeitvilla bietet sich die geeignete Variante oftmals schon automatisch an. Auch um Geld zu sparen kauft manch einer lieber ein gebrauchtes Haus, für das beim Erwerb wenig investiert werden muss, weil im Nachhinein noch saniert wird.

Vorbereiten kann man sich bereits Jahre zuvor auf den Kauf, zum Beispiel durch den Abschluss eines Bausparvertrags. Doch wie hoch ist eigentlich die durchschnittliche Investitionssume für ein gebrauchtes Eigenheim, gemessen am Jahreseinkommen der Deutschen? Und wie groß sind dabei die regionalen Unterschiede? Das hat nun das empirica-Institut im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen herausgefunden. In Anlehnung an die Haushaltsnettoeinkommen müssen durchschnittlich national 5,6 Jahreseinkommen bzw. 212.222 Euro für ein gebrauchtes Eigenheim aufgebracht werden. Bei den Preisen ergeben sich allerdings auf regionaler Ebene große Unterschiede, das zeigt sich auf Kreisebene in Süddeutschland am deutlichsten. Hier reichen im bayerischen Wunsiedel gerade einmal 2,3 Jahreseinkommen für das eigene, gebrauchte Eigenheim, im badischen Freiburg dagegen müssen ganze 11,1 Jahreseinkommen dafür aufgebracht werden.

Im Ländervergleich schneidet Berlin eher mittelmäßig ab, hier sind die Einkommen vergleichsweise niedrig und die Preise für Häuser hoch. So müssen die Berliner 8,6 Jahre für ihr Haus arbeiten. Am günstigsten im Ländervergleich kommen laut Studie die Bremer an ihre gebrauchte Immobilie, sie brauchen nur 3,9 Jahreseinkommen (durchschnittlich 152.051 Euro) investieren.

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