Bausparvertrag für mehr Unabhängigkeit
Bausparvertrag für mehr Unabhängigkeit
Wer kennt es nicht, das parodistische Bild vom Mittvierziger, der noch in seinem Kinderzimmer mit den Postern wohnt und jeden Tag mit seiner „Mutti“ auf dem Sofa sitzt? So oder so ähnlich soll sich inzwischen jedoch die Realität abspielen. Laut Informationen der Postbank sollen etwa 30 Prozent der Mittzwanziger im „Hotel Mama“ logieren. Dabei soll diese Einrichtung besonders gern von den Männern genutzt werden. So sollen ganze 43 Prozent der 24-jährigen Männern noch daheim wohnen, bei den 30-jährigen Männern sollen es noch 13 Prozent sein.
Doch warum kommt es eigentlich vermehrt dazu, dass Sohn oder Tochter das Elternhaus nicht verlassen und sich auf eigene Beine stellen? Dr. Walter Bien vom Deutschen Jugendinstitut erklärt den Umstand mit der Bequemlichkeit und dem Komfort der heimischen Wohnverhältnisse. In der Hauptsache soll dafür jedoch ein anderer Grund vorliegen; der finanzielle Aspekt. So weiß Bien auch, dass es junge Menschen durch immer längere Ausbildungszeiten mit oftmals nur geringer Vergütung immer schwerer haben, einen eigenen Haushalt zu gründen. Hinzu kommt laut Postbank die Tatsache, dass etwa 28 Prozent der jungen Menschen zwischen 20 und 25 Jahre heute ohne Job dastehen sollen.
Wer sich trotz fehlenden Geldes nicht länger im „Hotel Mama“ einquartieren will, dem steht noch eine Alternative zur Verfügung. Rüdiger Grimmert empfiehlt jungen Menschen hier die Wohngemeinschaft. „Die Miete ist meist so günstig, dass finanzielle Rücklagen gebildet werden können“, sagt er. Um sich auf ein künftiges Leben in Unabhängigkeit freuen zu können, ist für viele der Bausparvertrag eine gute Idee. Er erweist sich auch deshalb unter Umständen als praktisch, weil Verwandte und Familie hierzu Beträge beisteuern können.
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