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Aktie und Co.

Ende der Krise für Aktie und Co?

Ende der Krise für Aktie und Co?

Nach einer Stimmungsumfrage des britischen Lebensversicherers Clerical Medical soll die Talfahrt für Aktien und Aktienfonds nicht nur an der Börse sondern auch beim Gemüt der Anleger vorbei sein.

Ende der Krise für Aktie und Co?

So kehre nicht nur der Glaube an Aktie und Co zurück, sogar das Sicherheitsbedürfnis werde nicht mehr unbedingt vor die Renditechancen bei der Geldanlage gestellt.

Während monatelang ein negativer Bericht über das Anlegervertrauen den nächsten jagte und statt von Rendite und Zahlen nur noch von gesteigertem Sicherheitsbedürfnis die Rede war, kommt nun vielleicht endlich das Licht am Ende des Tunnels. Zu verdanken ist das einer Stimmungsumfrage von Clerical Medical, die womöglich den Schluss der schlechten Gefühle und ein Entstehen neuer Zuversicht einläutet.

Bei der repräsentativen Umfrage, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK Marktforschung) im Auftrag des britischen Lebensversicherers durchführte, soll ein positiver Trend zum Vorschein gekommen sein. So sollen die 1030 befragten Bundesbürger nicht mehr so große Bedenken gegen Aktien oder Aktienfonds als langfristige Anlage für die Altersvorsorgee haben, wie noch im Januar bei der ersten Stimmungsumfrage. Während es hier im Januar noch zehn Prozent mehr Skeptiker gab, kann mit 26 Prozent der Befragten getrost von einem Anteil unterhalb eines Drittels gesprochen werden.

Diese als zentrales Ergebnis der Studie gewertete Zahl stimmt den Versicherer besonders froh, denn nach Aussagen des Vertriebschefs von Clerical Medical, Thomas Bahr, seien nur Anlageformen mit höherem Ertragspotenzial ein Beitrag zur Erhaltung des Lebensstandards im Alter. Noch stärker als bei der Gesamtheit erholte sich die vormals schlechte Meinung über Aktien und Aktienfonds bei den 50- bis 59-jährigen. Zwar ist ihre Ablehnung dieser Anlageform mit 27 Prozent etwas höher als beim Durchschnitt, der Rückgang von 22 Prozent jedoch weitaus bedeutender.

Auch bei der Frage nach der Sicherheit der Kapitalanlage soll sich die Anlegerlaune etwas gebessert haben, sagt die Studie. So sei die Bereitschaft der Befragten, für mehr Sicherheit bei der Anlage Einbußen am Lebensstandard zu akzeptieren, auf ebenfalls 27 Prozent zu vorher 31 Prozent gesunken.

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