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Praxisgebühr bald Geschichte

Praxisgebühr bald Geschichte

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Ab dem 1. Januar 2013 wird die bei vielen Ärzten und Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen wenig beliebte Praxisgebühr nicht mehr zu zahlen sein. Darauf einigte sich die Regierungskoalition bei ihrem Spitzentreffen Anfang November.

Praxisgebühr bald Geschichte

Seit 2004 war sie für die Mehrheit der Bürger regelrecht ein Ärgernis, die Praxisgebühr. 10 Euro waren bis jetzt beziehungsweise sind noch bis Ende dieses Jahres von jedem nicht davon befreiten Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen einmal pro Quartal zu zahlen, wenn dieser zum Arzt, Zahnarzt oder Psychotherapeuten muss. Auch bei der Inanspruchnahme von Leistungen des notärztlichen Dienstes der Kassen fallen die 10 Euro Praxisgebühr an.

Eingeführt wurde die Praxisgebühr, um damit die als zu häufig geltenden Arztbesuche der Deutschen zu regulieren. Außerdem sollte den Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen die Möglichkeit genommen werden, sich sozusagen zu einem Facharzt selbst zu überweisen. Die Notwendigkeit für die Konsultation eines teureren Facharztes wollte man damit der Kompetenz des Hausarztes überlassen. Erreicht hat man diese Ziele mit der Praxisgebühr jedoch nie. Stattdessen gab es viel Ärger um den „Eintritt beim Arzt“, wie die Praxisgebühr häufig genannt wurde, vor allem wurde sie von vielen als sozial ungerecht erklärt.

Ein weiteres bedeutendes Ziel der Praxisgebühr konnte sehr wohl erreicht werden, heißt es immer wieder in den Medien: die Förderung der Krankenkassen. Sie sollten von der Praxisgebühr profitieren. Da die ehemals finanziell stark angeschlagenen Krankenkassen schon seit längerem wieder deutlich schwarze Zahlen schreiben und sogar Milliardengewinne verzeichnen können, forderten Verbraucherschützer, Verbände und Gesundheitsminister Bahr schon seit einiger Zeit die Abschaffung der ungeliebten Gebühr.

Ab Januar 2013 wird die Praxisgebühr nur noch ein abgeschlossenes Kapitel der gesundheitspolitischen Geschichte Deutschlands sein, das nicht den Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen, sondern auch den Ärzten viel Ärger einbrachte. Neben den höheren Kosten für die GKV-Versicherten bedeutete die Praxisgebühr nämlich auch einen erheblichen bürokratischen Mehraufwand für Ärzte, die nun ebenso aufatmen können und sich künftig wieder stärker auf ihre Patienten konzentrieren können.

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