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Wohin bewegen sich die Arzneimittelkosten der gesetzlichen Krankenversicherung?

Wohin bewegen sich die Arzneimittelkosten der gesetzlichen Krankenversicherung?

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Nachdem sich die Krankenkassen seit Jahren über steigende Kosten bei den Arzneimitteln beschwerten, kann bei der KKH-Allianz nach einer Auswertung des ersten Halbjahres eine kleine Positivmeldung gemacht werden: 3,3 Prozent konnte die Krankenkasse pro Versicherten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 einsparen.

Wohin bewegen sich die Arzneimittelkosten der gesetzlichen Krankenversicherung?

Seit Jahren schon gibt es Gerangel um die steigenden Kosten im deutschen Gesundheitswesen. Zwischen der Politik und den gesetzliche Krankenversicherung
ist die Luft nicht selten dick. Und auch die Versicherten sind oftmals verärgert, wenn sie von hohen Kosten hören, aber selbst den Eindruck haben, bei ihnen selbst komme immer weniger für Behandlungen und dergleichen an. So war das lange genug auch mit den Arzneimittelkosten. Die Zuzahlungen waren für immer mehr Medikamente nötig und die Kosten stiegen trotzdem weiter an.

Dieser Trend soll sich jetzt erstmals umgekehrt haben. Wie die gesetzliche Krankenversicherung KKH-Allianz mitteilt, haben sich die Kosten für Arzneimittel bei den eigenen Versicherten erstmals senken lassen. So soll die nach eigenen Aussagen viertgrößte bundesweite Krankenkasse im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 3,3 Prozent pro Versicherten an Medikamenten aus öffentlichen Apotheken sparen können. Für den Vorstandschef Ingo Kailuweit hat das mehrere Gründe. Zum einen sieht er hier die Bemühungen der Politik positiv, aber auch das eigene Engagement bewertet er stark. So führt er neben dem Arzneimittel Sparpaket der Bundesregierung, das zusätzlich zum Preismoratorium auch einen höheren Herstellerrabatt für Originalpräparate und einen höheren Apothekenrabatt beinhaltet auch die Rabattverträge an, die die KKH-Allianz in eigener Regie mit Pharma Unternehmen aushandelte.

Ob die Kosteneinsparungen für die gesetzliche Krankenversicherung von Dauer sein werden, ist nach Ka iluweits Einschätzung aber eher unwahrscheinlich. Die ausgehandelten Rabatte mit den Herstellern werden sich dann eher nicht mehr reduzierend auswirken, sagt er. So rechnet der Vorstandschef der hannoverschen Krankenkasse mit einem Anstieg für 2011 von etwa einem Prozent pro Versicherten.

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