Versicherung
Absicherung der Kinder trotz Krise
Das hat jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Aspecta Lebensversicherung herausgefunden. Demnach sei es Familien wichtig, ihre Kinder gegen Risiken des Alltags abzusichern und ihnen eine stabile finanzielle Zukunft zu ermöglichen.
Während das Krisenjahr 2009 von vielen Bundesbürgern dank Umweltprämie noch mit einem neuen Auto angegangen wurde, wird nun vielerorts der Gürtel etwas enger geschnallt. Wie die Postbank in einer kürzlich veröffentlichten Studie mitgeteilt hat, macht sich das teilweise auch bei der Bereitschaft zur privaten Altersvorsorge bemerkbar.
Doch diese Sparwut scheint sich nicht auf das ganze Leben und alle Personen zu erstrecken. „An den Kindern wird zuletzt gespart“, sagt der Vertriebsvorstand der Aspecta Lebensversicherung, Lüder Mehren. Er weiß durch die Aussagen von Versicherungsvermittlern und einer Forsa-Umfrage, die die Aspecta zum Thema Kinderpolicen in Auftrag gab, dass die Wirtschaftskrise den Willen zur Absicherung der Kinder womöglich sogar stärkt.
Für die repräsentative Forsa-Umfrage wurden 2.011 Personen zwischen 18 und 80 Jahren befragt, die in ihrem Umfeld Kinder unter 18 Jahren haben und denen sie sich besonders verbunden fühlen, als Eltern, Großeltern oder Tanten/Onkel. Dabei konnte ermittelt werden, dass hauptsächlich Interesse an der Absicherung der Ausbildung für Kinder besteht. 83 Prozent der Befragten gaben an, dass ihrer Meinung nach bereits im Kindesalter für Ausbildung und Studium vorgesorgt werden sollte.
Auch wenn die eigene Altersvorsorge bei den Eltern zurzeit mal ins Hintertreffen gerät, beim Ruhestand der Kinder wird hier womöglich ein Unterschied gemacht. Immerhin 58 Prozent der Befragten halten es laut der Studie für wichtig oder sehr wichtig, auch an das Thema Altersvorsorge bereits frühzeitig im Kindesalter zu denken.
Verallgemeinert werden sollten diese Ergebnisse allerdings nicht. Das zeigt sich vor allem in der Investitionsbereitschaft derer, die bisher noch keine Kinderversicherung abgeschlossen haben. 31 Prozent von ihnen gaben an, nichts für eine Kinderversicherung pro Monat ausgeben zu wollen.
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