Rente
Bürger sparen für Rente und Haus
Zwar wird laut Meldung des Verbandes trotz der Wirtschaftskrise auch weiterhin gespart, die Motive für das Bilden von Rücklagen sollen sich jedoch eindeutig verschoben haben.
Besonders in die private Altersvorsorge sollen die Bürger ihr Erspartes investieren.
Beim Thema Sparen scheiden sich immer wieder die Geister. Während die einen nicht viel davon halten und ihr Geld lieber komplett ausgeben, leben andere Menschen sparsam und legen jeden Cent „auf die hohe Kante“. Und auch bei den Formen des Sparens herrscht nicht unbedingt einheitliche Praxis. Die Vorlieben liegen hier irgendwo zwischen der Wert steigernden Geldanlage bei der Bank und der meist weniger effektiven Aufbewahrung des Geldes unterm Kopfkissen.
Doch so vielfältig und unterschiedlich die Formen des Sparens auch sein mögen, die Motive fürs Sparen sind meistens die selben. Das zeigen auch die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zum Sparverhalten der Bundesbürger, die der Verband der Privaten Bausparkassen drei Mal im Jahr von TNS Infratest durchführen lässt.
Bei der inzwischen 37. Befragung wurden mehr als 2000 Bundesbürger über 14 Jahre repräsentativ befragt. Bei der Frage nach den Sparmotiven, bei der Mehrfachnennungen möglich waren, belegt die Antwortmöglichkeit „Altersvorsorge“ mit 63 Prozent den ersten Rang. Im vergangenen Jahr hatte sich die Altersvorsorge den ersten Platz noch mit dem nun auf Platz zwei abgeschlagenen Konsum teilen müssen. Ebenso wie beim Sparziel Wohneigentum, das den dritten Platz einnimmt, hat die Altersvorsorge vier Prozent zum Vorjahr hinzugewinnen können.
„Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung führt aktuell noch nicht dazu, dass am Sparen gespart wird“, erklärt der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas J. Zehnder, zu diesen Zahlen. „Die Sorgen um private Konsequenzen der Wirtschaftskrise zeigen sich trotzdem“, so Zehnder weiter.
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