Deutsche sparen 120 Euro monatlich für die Rente
Deutsche sparen 120 Euro monatlich für die Rente
Sparen, tut das überhaupt noch jemand und wenn ja, wofür? Das wollte die CosmosDirekt wissen und beauftragte das Umfrageinstitut forsa mit einer Umfrage für ihren Vorsorgebericht. Dabei zeigte sich, dass die Deutschen sehr wohl sparen. Sparen ist demnach keine Angelegenheit, die mit einer antiquierten Einstellung zu tun hat, sondern für Dinge wie das Eigenheim nützlich und nötig ist. Vor allem viele junge Menschen unter 30 bis 44 Jahre sollen vom Sparen Gebrauch machen, um sich bestimmte Wünsche erfüllen zu können. Das schließt auch das Sparen für das Eigenheim – noch immer eine sehr hoch geschätzte Form der Vorsorge fürs Alter – ein.
In die private Rente stecken die Deutschen jeden Monat 120 Euro, besagt die forsa Studie, für die etwa 1000 Menschen repräsentativ befragt wurden. Sicher werden die Euro nicht immer in die Riester Rente oder in eine betriebliche Altersvorsorge investiert, sondern auch mal aufs Sparbuch gelegt. Wer von letzterem Mittel Gebrauch macht, sollte allerdings nicht auf allzu viel Rendite hoffen. Bei sehr vielen Sparbüchern können die Zinssätze nicht einmal die Inflation ausgleichen, vom Wert her wird das Geld also vielfach nicht mehr, sondern weniger.
Um eine gute private Altersvorsorge für sich zu finden, sollte sich jeder zuerst einmal überlegen, welchen Betrag er monatlich investieren möchte und kann. Wird die Police für die private Rentenversicherung
regelmäßig nicht bespart, weil der Betrag höher angesetzt wurde als möglich ist, wird auch aus der renditestärksten Rente am ende vielleicht nichts. Hier sind Realismus, guter Wille und eine gute Anlageform für das Geld gefragt.


