Immobilien und staatliche Altersvorsorge bei Generation 50plus hoch im Kurs
Immobilien und staatliche Altersvorsorge bei Generation 50plus hoch im Kurs
Für ein gutes und annehmbares Leben im Alter tut jeder etwas anderes. Der eine setzt auf das eigene Dach über dem Kopf, der andere spart sich eine Zusatzrente mit der betrieblichen Altersvorsorge zusammen, ein dritter tut vielleicht beides. Doch wie jetzt eine Umfrage des britischen Lebensversicherers Clerical Medical zeigt, ist das Vorsorgeverhalten der Deutschen sehr wohl in bestimmte Gruppen einteilbar, in die Generation 50plus und jüngere. Und die sollen von ihrer Vorsorge teilweise sehr unterschiedliche Vorstellungen haben.
Für die Studie aus der Reihe „Generation 50plus und Finanzen“ beauftragte Clerical Medical die GfK Marktforschung, die ihrerseits 951 Bundesbürger repräsentativ befragte. Dabei zeigte sich, dass sich die ältere Generation der Über-50-jährigen bei ihren Favoriten zur Vorsorge durchaus mit den 20 bis 49-jährigen einig zu sein scheint: Auf Platz eins landet mit 50 Prozent die selbst genutzte Immobilie, die staatlich geförderte Altersvorsorge, wie sie etwa die Riester-Rente bietet, landet mit 36 Prozent auf Platz zwei. Doch schon bei der dritt beliebtesten Vorsorgemöglichkeit differiert das Vertrauen in die Option deutlich. Das Sparbuch und die festverzinslichen Anlageprodukte landen zwar bei beiden Altersgruppen auf Platz drei, doch misst die Generation 50plus diesen beiden Anlageformen offenbar eine weitaus größere Bedeutung bei als die jüngeren Anleger (33% zu 28%).
Thomas Bahr von Clerical Medical meint dazu: „Die Generation 50plus schätzt Zinsanlagen in ihrer Bedeutung höher ein, weil sie anders als Jüngere weiß, wie wichtig es ist, angespartes Vermögen auch zu erhalten.“ Als Alternative zu Sparbuch und Co preist Bahr Garantiefonds an. Damit werde nicht nur dem Wunsch nach Sicherheit der Anleger entsprochen, sondern auch die Chance auf Rendite gegeben.
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