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Altersvorsorge im Trennungsfall

Neuregelung zur Altersvorsorge im Trennungsfall

Neuregelung zur Altersvorsorge im Trennungsfall

Gestern trat eine Neuregelung zur Aufteilung des gesparten Altersvorsorgevermögens bei Scheidung in Kraft. Davon sollen insbesondere die Frauen profitieren können. Dass viele Frauen ohnehin noch Anschub in Sachen Altersvorsorge brauchen zeigt nun auch eine aktuelle Studie zum Thema.

Neuregelung zur Altersvorsorge im Trennungsfall

Dass Altersvorsorge alle angeht und nicht nur ein Thema ist, mit dem sich der Mann zu beschäftigen hat, ist scheinbar noch nicht bis zu allen Frauen durchgedrungen. Denn auch wenn sie sich sich heute nicht mehr in die alten Rollenbilder zwängen lassen wollen, überlassen viele von ihnen so wichtige Dinge wie die Altersvorsorge ihrem Mann.

Umso besser vielleicht, dass am 1. September eine Neuregelung zur ehelichen Altersvorsorge in Kraft tritt, die eine gerechtere Aufteilung des Altersvorsorgevermögens im Falle einer Scheidung bringen soll. Laut "Altersvorsorge macht Schule" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales soll die neue Regelung vor allem für Frauen von Vorteil sein. Grund dafür sei eine Teilung der einzelnen Versorgungssysteme zur Altersvorsorge beim Versorgungsausgleich. Zudem soll die ausgleichsberechtigte Person in den in Frage kommenden Systemen (beispielsweise gesetzliche und private Rente , betriebliche Altersvorsorge ) ein eigenes Anrecht bekommen.

Da sich laut BMAS dadurch die Ansprüche an das angesparte Altersgeld und damit auch seine Aufteilung ändere, sei dies ein Vorteil für den ausgleichsberechtigten Ehepartner, der in den meisten Fällen die Frau sei.

Damit Frauen bei der Altersvorsorge generell nicht benachteiligt werden, muss aber wohl noch etwas mehr passieren. Eigeninitiative scheint das zu sein, woran es vielen Frauen immer wieder mangelt. Eine aktuelle Studie der R+V Versicherung kann dies gewissermaßen bestätigen. Sie fand heraus, dass Frauen zwar an sich ganz gut Bescheid wissen über Möglichkeiten der Vorsorge für den Ruhestand, betrieben wird sie laut Studie längst nicht so fleißig.

So kommt es, dass die nicht vorsorgenden der insgesamt 1600 repräsentativ befragten Frauen die unterschiedlichsten Gründe für ihr Nicht-Vorsorgen gefunden haben sollen. Angefangen bei „keine Zeit für die Vorsorgeplanung“, was als Hinderungsgrund von 20 Prozent der Frauen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt genannt worden sei, bis hin zu „Altersvorsorge ist zu kompliziert“, womit die Meinung von 10 Prozent der Frauen aus Schleswig-Holstein wiedergegeben wird.

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