Rentenversicherung
Generali schnürt Rente aus Konjunkturpaket
Der Gesetzgeber hatte zum 1. Juli den Satz für die monatlichen Krankenkassenbeiträge gesenkt. Dies war durch die Verwendung von Geldern aus dem Konjunkturpaket II (Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland) möglich geworden.
Die Generali hat mit ihrem neuen Produkt für gesetzlich Krankenversicherte, der Konjunkturrente, ein Vorsorgepaket geschaffen, das aus den Nachlässen für die Krankenkassen Beiträge eine Rente machen soll.
Durch eine Kombination der Entlastungen des Konjunkturpaketes mit der staatlichen Förderung im Bereich der betrieblichen Altersversorgung (bAV) soll es nach Angaben der Generali möglich sein, mit der Konjunkturrente das Geschenk aus dem Konjunkturpaket in gewisser Weise zu verdoppeln.
So soll es für einen bei Eintritt in die Versicherung 35 Jahre alten, sozialversicherungpflichtigen Versicherungsnehmer mit einem Einkommen von 2500 Euro (Steuerklasse 1/ kein Kind, KiST 9%) möglich sein, mit 17 Euro aus dem Konjunkturpaket und 37 Euro Direktversicherungsbeitrag ohne eigene Zuzahlung und inklusive nicht garantierbarer Überschüsse, 28.527 Euro anzusparen.
Hierzu muss dieser eine Direktversicherung im Tarif RE 1 09 (Tarifstufe N, RGZ 5 Jahre) mit Überschuss-System Bonus und Versicherungsbeginn in 2009 abschließen, die ein Endalter des Versicherungsnehmers bei 67 Jahren ansetzt.
Höhere Sparraten ohne eigene Zuzahlung sind zudem noch bei der Generali Konjunkturrente® plus durch Nutzung von vermögenswirksamen Leistungen (VL) möglich. Legt der oben genannte Kunde selbst beispielsweise noch 20 Euro pro Monat zusätzlich drauf, so soll laut Generali bei 17 Euro aus dem Konjunkturpaket, 40 Euro (VL) und einem Direktversicherungsbeitrag von 123 Euro am Ende sogar ein Gesamtkapital inklusive nicht garantierbarer Überschüsse in Höhe von bis zu 127.465 Euro möglich werden.
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