Riester Rente
An die Riester Zulagen denken
Doch wie die Union Investment aktuell in einer Meldung mitteilt, verschenken nicht wenige Riester-Sparer des Unternehmens ihre staatlichen Zulagen.
Bei einer Auswertung der bei der Fondsgesellschaft im Jahre 2007 abgeschlossenen UniProfiRente Verträge will der Anbieter herausgefunden haben, dass 27 Prozent dieser Sparer bis Ende September 2009 noch gar keinen Antrag auf die staatlichen Zulagen gestellt hatten.
Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge von Union Investment prognostiziert allein bei der Union Investment eine Summe von über 76 Millionen Euro, die so durch die Anleger verschenkt werden könnte. Für den zulagenberechtigten Sparer beziffert die Fondsgesellschaft für 2007 eine Grundzulage zur Riester Rente in Höhe von 114 Euro sowie 138 Euro für jedes Kind.
Das ist Geld, dass bei Nicht-Beantragung der staatlichen Förderung später im privaten Rententopf fehlen könnte. Und gleichzeitig eine Summe, die bei Nichnutzung für die private Altersvorsorge beim Staat verbleiben wird. Um die Frist für die Beantragung einzuhalten, müssen die Zulagen vom Sparer höchstens zwei Jahre rückwirkend beantragt werden, um nicht zu verfallen, teilt das Unternehmen mit.
Häufiger Grund für die nicht erfolgende Antragstellung soll laut Union Investment die schlichte Vergesslichkeit der Riester-Sparer sein. Für Personen, die sich die Beiträge für die zusätzliche Rente womöglich „vom Munde absparen“ müssen, wird das sicher besonders ärgerlich sein. Einziger Trost hierbei: Die Riester-Förderung, so klärt die Fondsgesellschaft die Sparer auf, muss nur ein einziges Mal beantragt werden.
Unsere Experten vor Ort beraten Sie gerne und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot!
Mehr Infos anfordern »

