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Risikovorsorge

Familien verlieren Risikovorsorge aus den Augen

Familien verlieren Risikovorsorge aus den Augen

Glaubt man der aktuellen Studie „Kundenkompass Familie“ der Delta Llyod Deutschland und des F.A.Z. Institutes, so leidet nicht nur der Konsum von Familien durch die Finanzkrise.

Familien verlieren Risikovorsorge aus den Augen

Während in die Ausbildung der Kinder investiert wird, soll der Gedanke an die Absicherung von Berufsunfähigkeit und Tot bei vielen Eltern in den Hintergrund gerückt sein.

Mit der repräsentativen Studie „Kundenkompass Familie“ haben der Versicherer Delta Llyod Deutschland und das F.A.Z. Institut 1000 Elternteile, in deren Haushalt mindestens ein Kind unter 18 lebt, im Januar 2009 zum Umgang mit den Themen Ausgabenverhalten, Investitionen und Risikoabsicherung befragt.

Hierbei gaben viele der befragten Eltern an, insbesondere den eigenen Konsum bei unklarer Zukunft und sinkendem Haushaltseinkommen zurück zu stellen. Für die Kinder hingegen planen 43 Prozent der Befragten der Studie zu Folge in den nächsten zehn Jahre auch größere Ausgaben in die Bildung und den Führerschein. Zudem gaben knapp 8 Prozent an, in diesem Zeitraum eine größere Summe für ein Vorsorgeprodukt zu Gunsten des Nachwuchses ausgeben zu wollen. Hierbei wird laut „Kundenkompass Familie“ von den Eltern häufiger auf das Sparen über kleinere Beträge als auf Vorsorgeprodukte wie zum Beispiel eine private Rentenversicherung gesetzt.

Während die Befragung zur Altersvorsorge bei vielen Familien eine Präferenz von konservativen Produkten wie der Kapitallebensversicherung oder der privaten Rentenversicherung aufzeigte, gaben sich die Eltern bei der Risikovorsorge weniger besonnen.

Hier sehen nur zehn Prozent der befragten Mütter und Väter die Wahrscheinlichkeit für Risiken wie beispielsweise die eigene Berufsunfähigkeit. Das spiegelt sich auch in der Absicherung wider: Gerade einmal 26,5 Prozent fühlen sich bei Berufsunfähigkeit gut genug abgesichert, für den Todesfall sind es sogar nur 17,7 Prozent. Und das, obwohl die Studie anmahnt, dass es in Deutschland bei etwa 20 Prozent der Arbeitnehmer zu einer vorzeitigen Beendigung des Berufslebens wegen gesundheitlicher Probleme kommt.

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