Private Vorsorge für Unfall und BU dringend nötig
Private Vorsorge für Unfall und BU dringend nötig
Wie heißt es so schön? Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. So oder so ähnlich verhält es sich auch wirklich, behauptet die Allianz Deutschland AG mit Berufung auf die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA). So soll nur ein kleiner Teil der vorkommenden Unfälle zur Kategorie der Arbeits- und Wegeunfälle gehören und die meisten Unfälle tatsächlich in Heim und Freizeit passieren.
Und genau hier kommt ein gefährlicher Irrglaube vieler Bundesbürger ins Spiel, wie die forsa-Umfrage zeigt: 34 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie sich bei bleibenden Schäden durch einen Freizeitunfall in jedem Fall eine Kapitalzahlung aus der Gesetzlichen Unfallversicherung erwarten können. Die Gesetzliche Unfallversicherung ist hier aber gar nicht in der Pflicht, klärt die Allianz auf, sie trete nur bei Unfällen ein, die während der Arbeit oder auf dem direkten Hin- oder Rückweg passieren.
Weitere 21 Prozent der Studienteilnehmer sieht bei einem Unfall in der Freizeit die Verpflichtung ihrer Krankenversicherung, eine Kapitalsumme zu zahlen, und auch sie werden laut Allianz vergeblich warten. Der Versicherer empfiehlt zur Sicherheit den Abschluss einer Privaten Unfallversicherung, da sie unabhängig davon leisten soll, ob der Unfall auf der Arbeit oder in der Freizeit geschieht.
Da die Folgen eines Unfalls mitunter sogar so schwerwiegend sein können, dass es zu einer Berufsunfähigkeit des Verunglückten kommt, ist die private Vorsorge laut Allianz auch in puncto Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) dringend nötig. Zusätzlich sei hier aber auch darauf hingewiesen, dass nicht nur Unfälle, sondern häufig auch Erkrankungen zur Berufsunfähigkeit führen können. Wer sich hier von der Rentenversicherung eine hohe Erwerbsminderungsrente erwartet, ist nach den Informationen des Versicherers ebenfalls auf dem Holzweg: Nach 1961 Geborene, die nur noch weniger als drei Stunden arbeiten können, sollen bei Berufsunfähigkeit lediglich 29 Prozent ihres letzten Bruttogehalts bekommen.
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