Versicherungskunden wollen günstige Qualität
Versicherungskunden wollen günstige Qualität
Die Deutschen sind in einigen Lebensbereichen echte Pfennigfuchser, das zeigen auch die alljährlichen Vergleiche mit anderen Industriestaaten bzw. mit anderen europäischen Ländern. Das soll vor allem bei Lebensmitteln gelten, hier wird den Bundesbürgern immer wieder echte Knauserei vorgeworfen. Doch das gilt längst nicht überall und das Vergleichen von Preisen und Leistungen wird hierzulande eher als menschliche Tugend denn als übertriebenes Sparen angesehen.
Was den Umgang mit Versicherungen angeht, soll das aber nicht so einfach für die Deutschen sein. Das fand nun die Studie Kundenmonitor Assekuranz des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics heraus.
Bei dieser Studie, die ihren Schwerpunkt auf dem Thema „Preissensibilität versus Serviceorientierung der Versicherungskunden“ hatte, wurden ca. 2200 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten repräsentativ befragt. Die Personen ab 14 Jahre wurden zu ihrer Preisbereitschaft und -sensibilität, aber auch zur Wichtigkeit von Leistungen und Services und dem Thema Versicherungswechsel befragt.
Heraus kam, dass die Versicherungskunden zwar schon auf den Preis der einzelnen Versicherungsprämie achten, doch sei das nicht das wichtigste Kriterium rund ums Thema Versicherungen. Vielmehr sei es so, zeigt Psychonomics, dass Qualität und guter Service gefragt sind, die preisliche Toleranz jedoch auch eine entscheidende Rolle dabei spiele. Daraus abzuleiten, dass der Preis eine übergeordnete Position gegenüber den anderen Kriterien einnehme, sei allerdings verfehlt, sagt auch Christoph Müller von YouGovPsychonomics. „Letztlich suchen die meisten Kunden nicht nach 'billigen', sondern nach möglichst hochwertigen Versicherungsleistungen zu einem attraktiven Preis“, erklärt er den Sachverhalt.
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